25-26.06.1996
Assen bis der Sandmann kommt Assen kennt jeder; Halli Galli bis der Arzt kommt, dazwischen Rennen ansehen, Sonntag völlig verkatert nach Hause.Tja, eigentlich schon. Ich auch. Aber nicht 96`. Ina meine mir anvertraute und ich, weil vorher keine Zeit, fahren Samstags nach Assen nach. Spät dran, deswegen direkt mit dem Bike zur Rennstrecke. Rennen angesehen, gut. Aufs Moped rauf und hin zum Zeltplatz. Natürlich noch keiner vom Rennen wieder da, die müssen ja zurück laufen. Wir also Zelt aufgebaut, ein Bier gezischt, war tierisch heiß - kennt ihr ja, entweder Regen und kalt oder Sonne bis der Arzt kommt – und weil immer noch keiner da war, mal eben schnell ins Zelt ne Runde abpofen`. Als ich dann aufwachte, war es verdächtig ruhig und ganz entschieden zu dunkel für später nachmittag. Neben uns noch ein schwaches Lagerfeuer, mein Arbeitskollege Bruns.“ Ey Brunzi wie spät ist es denn, sag mal“? „Ungefähr halb zwei“ sagt er. Sch.... ! Assen völlig verpennt. Und den ganzen Seitenwagen voll Dosenbier. Also erst mal mit Brunzi noch ein, zwei gezischt, der geht aber dann auch ins Bett. Da sitz` ich nun mit Bier satt. Na denn mal los. Hab ich mich halt in meinen Seitenwagen gesetzt – war wenigsten halbwegs bequem – und meine Biervorräte dezimiert, natürlich irgendwann eingeschlafen, morgens als es kalt wurde, ins Zelt gekrochen und noch ein bisschen geratzt. Dann Zelt wieder abgebaut und mit den anderen nach Hause. Das war Assen mal ganz anders. Von Godo Klaas
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